Die Geschichte des Staatlichen Hofkellers
Geschichtsträchtiges Ambiente und moderne Weinkultur – spürbar und erlebbar harmonieren diese scheinbaren Gegensätzlichkeiten im Staatlichen Hofkeller Würzburg.
Das mehr als 875-jährige Bestehen des Staatlichen Hofkellers reicht zurück auf eine Schenkungsurkunde des Würzburger Bischofs Embricho aus dem Jahr 1128, der zur Gründung eines Klosters den “Brüdern Johannes und Heinrich und den übrigen Ordensbrüdern” ein Grundstück in Zell schenkte.
Der “Fürstbischöfliche Hofkeller” hatte Bestand bis zur Säkularisation, die 1802 einsetzte.
1814 fiel der gesamte Weinbergsbesitz des Fürstbischofs an die Bayerische Krone und nannte sich nun “Königlich Bayerischer Hofkeller”.
Das Ende der Monarchie in Bayern 1918 leitete über zum selbstständigen bayerischen Staatsweingut “Staatlicher Hofkeller Würzburg”.
Mit dieser Geschichte ist der Staatliche Hofkeller das älteste Weingut, das in unmittelbarer Folge Hoheitsbesitz der jeweils regierenden Macht war.
Einmalig, reizvoll und spannend bleibt der über das ganze fränkische Weinland gestreute Weinbergsbesitz – ein Abbild sprichwörtlicher “Fränkischer Vielfalt”.
Das Herz des Staatlichen Hofkellers schlägt in der Frankenweinmetropole Würzburg.
Das “Rosenbachpalais” der Würzburger Residenz bildet den organisatorischen Mittelpunkt des Staatsweingutes.
