Unsere Weine

Auch bei der Reberziehung ist der Qualitätsgedanke oberstes Gebot.
Er drückt sich aus in seiner sinnvollen Mengenbegrenzung, in gewissenhaftem Pflanzenschutz und Bodenpflege, in einer ganzheitlich umweltschonenden Bewirtschaftung.
Die Rebsorten des Staatlichen Hofkellers besitzen internationale Reputation.
Sie werden mit größter Sorgfalt gepflegt und ausgebaut, um die Eigenarten ihrer Frucht, des Bodens und des Jahrgangs zu bewahren und zu verfeinern.

Der Weinberg, der Geburtsort

Folgt man dem Lauf des Mains von Osten nach Westen, so formt dieser zunächst ein nach Norden offenes Dreieck, danach ein nach Norden offenes Viereck.
Jenes Dreieck um Würzburg herum ist das Herzstück unseres Weinbaus.
Ihm zur Seite stehen westlich die Spessarthänge im Mainviereck und der Steigerwald im Osten.
Diese weite Teilung erklärt Frankens geologische Besonderheit.
Vier verschiedene Bodenarten dienen unseren Weinreben als Wachstumsgrundlage. Die Weine des Staatlichen Hofkellers profitieren damit von allen vier geologischen Formationen.
Sie geraten lebendig und feingliedrig auf Urgestein am Untermain (Hörsteiner Abtsberg), elegant und erdig auf Muschelkalk um Würzburg (z. B. Würzburger Stein), markant fruchtbetont auf Gipskeuper im Steigerwald (z. B. Handthaler Stollberg) und auf warmem Buntsandstein im Mainviereck gedeihen gehaltvolle Rotweine des Hofkellers (z. B. Großheubacher Bischofsberg).

Wissenswertes:
Der Staatliche Hofkeller Würzburg bewirtschaftet derzeit eine Rebfläche von 120 ha.