Böden

Buntsandstein
240 bis 250 Millionen Jahre alt ist der Buntsandstein.
Aus längst verschwundenen Hochgebirgen, wurden von Flüssen abgetragene Verwitterungsprodukte in Senken gespült und dort ausgebreitet.
Diese Ablagerungen sind mal grobkörnig, mal tonig oder feinsandig.
Der überwiegend aus Quarzkörnern zusammengesetzte Buntsandstein fällt in der Landschaft durch seine rote Färbung ins Auge, die vom hohen Eisen-Anteil herrührt.

Muschelkalk
10 bis 15 Millionen Jahre nach Ablagerung der Sandsteinschicht strömte das an Muscheln und Kalkalgen reiche Meer in das flache Becken des heutigen Unterfranken.
Überflutungen und Trockenperioden wechselten sich ab, und bildeten so die zahlreichen Sedimentschichten des tonhaltigen Muschelkalkes.

Keuper
Die Epoche des Keupers begann nach weiteren 10 – 15 Millionen Jahren.
Das beschriebene Becken hatte durch die Ablagerungen von Buntsandstein und Muschelkalk an Tiefe verloren.
Es gab Lagunen, Sümpfe und Flüsse, in denen Muscheln und Fische lebten. An Land wuchsen üppige und vielfältige Schachtelhalme, Farne und Koniferen. Auch in dieser Epoche lagerten sich viele Sedimente ab.
Außer Tonsteinen, Tonen und Tonmergeln, die im feuchten Zustand auch „Letten“ genannt werden, kommen in großen Mengen Gips- und Sandsteine vor.

Urgestein
ist die ältere Bezeichnung für die metamorphen Gesteine, z. B. Gneis, Glimmerschiefer, die man als die ersten Gesteine der Erdkruste ansieht; ebenso für die älteren Tiefengesteine (Granit u. a.).
Die Bodenarten Buntsandstein, Muschelkalk und Keuper sind aus dem Urgestein entstanden.