Klasse statt Masse


Der Weinberg ist die tragende Säule der VDP.Klassifikation und das Gütemerkmal für Spitzenweine. Die Lagenbezeichnungen sind für prachtvolle Weine mit ausgeprägtem Bodencharakter reserviert. Ziel der VDP.Klassifikation ist es, die Wertigkeit der besten Weinbergslagen Deutschlands als Bestandteil einer einzigartigen Kulturlandschaft zu bekräftigen; Weinlagen, in dene Weine gedeihen, die zu den besten der Welt zählen.

  • die Umsetzung der vierstufigen VDP.Klassifikation hat in unserem Weingut mit dem Weinjahrgang 2014 und einer gleichzeitigen Neuausrichtung in der gesamten Flaschen- und Etikettengestaltung begonnen.

VDP. GROSSE LAGE:

Die absolute Spitze

VDP. GROSSE LAGE zeichnet die allerbesten deutschen Weinberge aus, welche parzellengenau abgegrenzt sind. Hier reifen einzigartige Weine, die ein großes Reifepotenzial aufweisen. Nur die allerbesten und zum jeweiligen Weinberg passenden Rebsorten genießen das Privileg, dort große Weine hervorzubringen. Strengste Erzeugerkriterien garantieren die Spitze der VDP.Klassifikationspyramide.

Die trockenen Weine aus VDP. GROSSEN LAGEN werden als VDP.GROSSES GEWÄCHS bezeichnet und mit dem Logo „GG-Traube“ präsentiert. Fruchtsüße VDP.GROSSE LAGE Weine tragen die traditionellen Prädikate von Kabinett bis Trockenbeerenauslese. Der Ertrag liegt bei max. 50 hl/ha. Es muss selektiv per Hand gelesen werden, wobei das Mostgewicht mindestens Spätlesequalität besitzt. Vermarktungszeitpunkt für fruchtsüße Weine aus VDP.GROSSE LAGE ist der 1. Mai. VDP.GROSSE GEWÄCHSE werden als Weißweine am 1. September präsentiert, als Rotweine ein Jahr später.

VDP. ERSTE LAGE:

Erste Klasse

VDP. ERSTE LAGE kennzeichnet erstklassige Lagen mit eigenständigem Profil, in denen optimale Wachstumsbedingungen herrschen. Diese Weinberge sind mit ideal passenden Rebsorten bepflanzt. Die Erntemengen sind dort zugunsten der Qualität noch weiter begrenzt und liegen bei maximal 60 hl/ha. Die Historie belegt, dass in VDP.ERSTE LAGE Weine von außergewöhnlicher Güte entstehen. Die trockenen VDP. ERSTE LAGE Weine werden als Qualitätswein trocken gekennzeichnet. Fruchtsüße VDP. ERSTE LAGE Weine tragen die klassischen Prädikate. Es muss selektiv von Hand gelesen werden und das Mostgewicht liegt mindestens bei Spätlesequalität. Die Weine kommen am 1. April auf den Markt.





VDP. ORTSWEIN:

Botschafter bester Böden

VDP. ORTSWEINE entstammen den besten Weinbergen innerhalb eines Ortes. Sie sind Botschafter des jeweiligen Terroirs. Gebietstypische Rebsorten und eine freiwillige Ertragsbegrenzung auf 75 hl/ha sind Voraussetzungen für diese Weine. Die VDP. ORTSWEINE sind das Bindeglied zwischen den VDP.GUTSWEINEN und den Weinen aus Spitzenlagen. Fruchtsüße Ortsweine tragen die klassischen Prädikate. Trockene Ortsweine, werden unabhängig ihrer Qualität als Qualitätswein trocken gekennzeichnet.









VDP. GUTSWEIN:

Von Grund auf gut

VDP.GUTSWEINE sind der Einstieg in die herkunftsgeprägte Qualitätshierarchie der Prädikatsweingüter. Sie sind gewissermaßen die Visitenkarte eines Winzers. Die Weine stammen aus gutseigenen Weinbergen und entsprechen den strengen VDP.Kriterien.









UNSERE LAGEN UND BÖDEN


Vier verschiedene Bodenarten dienen unseren Weinreben als Wachstumsgrundlage. Die Weine des Staatlichen Hofkellers spiegeln also die Vielfalt aller vier geologischen Formationen. Sie geraten lebendig und feingliedrig auf Urgestein am Untermain (z. B. Hörsteiner Abtsberg), elegant und erdig auf Muschelkalk um Würzburg (z. B. Würzburger Stein), markant fruchtbetont auf Gipskeuper im Steigerwald (z. B. Handthaler Stollberg) und als gehaltvolle Rotweine auf warmem Buntsandstein im Main­viereck (z. B. Großheubacher Bischofsberg).