Weingeschichten

Der Zehnte
zum Hofe

Historische Weingeschichten

Hier war nicht der zehnte Sohn gemeint, sondern der zehnte Teil der Lese. Natürlich war der Eigenbedarf an Wein der Obrigkeit eine Herzensangelegenheit. Zum eigenen Genuss oder als Naturlohn für Beamte und Arbeiter am Hofe wurde so die Weinlese vor gut 300 Jahren stark überwacht. Weinberge wurden verschlossen und erst zu Stichtagen für die Lese geöffnet und das gesamte Lesegut musste bei Hofe vorgefahren werden, damit der Zehnte nicht mit den minderwertigen Trauben beglichen wurde. In unserem Weinkeller unter der Residenz zeugen die drei riesigen “Beamtenweinfässer” (erbaut 1784) von dieser Praxis. Hierin wurde der Naturlohn der Hofbediensteten gelagert. Entdecken Sie dieses faszinierende Kellergewölbe doch einmal selbst bei einer Veranstaltung unseres Weingutes. 

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